Unruhige/schlaflose Nächte? – meine 3 ultimativen Tipps

Unruhige/schlaflose Nächte? – meine 3 ultimativen Tipps

Unruhige/schlaflose Nächte? Und das völlig ungewollt und „verschuldet“ durch ein (Klein-)Kind?! Kennt ihr dieses Problem auch? Bei uns fing es mit dem Alter von ca. 11 Monaten an (heute ist sie 13 Monate alt). 

Die Nächte wurden immer unruhiger bis sie dann auch kürzer wurden, weil sie plötzlich nicht (mehr) durchschlief und immer noch nicht durchschläft. Die Wachphasen verlängern sich dabei teilweise um Stunden!  Manchmal nur eine halbe Stunde, oftmals aber auch 1-2h. Seltensten geht es länger als 2,5h! Ich selbst gehe recht spät ins Bett und wenn sie dann kurz danach oder durch das Betreten ins Zimmer aufwacht, ist das echt blöd. 

Und dann ist da bei uns noch die Große. Die beendet unsere Nächte in der Regel zwischen 5.30 – 7Uhr, was es nicht leichter macht. Ein paar Tage und es geht dir echt an die Substanz. Zwar habe ich immer noch Energie und gehe meist nicht früher deswegen ins Bett. Aber auf Dauer schlaucht es mich dann doch noch (tja, diese Bewertung habe ich noch nicht geschaffen loszulassen…). Und wir spielen dieses Spiel nun seit ca. 2,5Monaten! AAAAHHHH…gäähn!

Was tun gegen unruhige/schlaflose Nächte?

Die erste Entscheidung, die wir trafen: Bett ausquartieren und sie zu ihrer Schwester ins Zimmer legen. Das ging auch die ersten 2 Nächte gut – sie kam zwar dennoch in der Nacht, wachte aber nicht auf, wenn wir ins Bett gingen.  => Nebenbei bemerkt: die Große wacht auch nicht auf, wenn die Kleine nachts weint oder gar schreit! Voll gut! Und machte diese Entscheidung noch viel einfacher.

Nach besagten 2 Nächten war dieser „Versuch“ dann aber auch gescheitert – der Entwicklungsschub, der um den ersten Geburtstag vorausgesagt wird, hatte uns erreicht. Also haben wir sie wieder zu uns ins Bett geholt. Wieder unruhige/schlaflose Nächte. Und hier sind wir immer noch – 6 Wochen später. 

Was könnten wir also noch tun…tja, an dieser Frage hängen wir noch immer. Denn in der Zwischenzeit haben wir nun auch 2 Backenzähne bekommen. Was habt ihr denn in solchen Fällen gemacht? Gerne hinterlasst mir doch eure „Wundermittel“ in den Kommentaren.

Klar, wenn sie arg viel weint und offensichtlich Schmerzen hat, dann geben wir ihr auch mal ein Paracetamol-Zäpfchen. Tagsüber darf es auch mal Osanit-Globuli oder der Beißring sein. Letzterer ist erst seit ein paar wenigen Tagen interessant. Aber was könnte man denn noch tun?? Puuh…also ich scheitere noch etwas daran.

Meine 3 ultimativen Tipps gegen unruhige/schlaflose Nächte für ELTERN

Diese 3 Tipps für unruhige/schlaflose Nächte nehmen dem Kleinkind zwar nicht den Schmerz oder die Unruhe, aber es hilft Mama oder Papa, gelassener durch diese Zeit zu kommen. Denn wer kennt es nicht: unruhige/schlaflose Nächte = ungeduldige, gestresste und müde Eltern! 

Und das führt schnell zur Überreizung, Wutausbrüchen oder Frustration! Und das ist nie ein guter Wegbegleiter für Kleinkinder, die von Entwicklungsschüben geplagt und vom Zahnen „heimgesucht“ werden. Viel mehr benötigen sie einfühlsame Eltern, die sie gerade in diesen Phasen, bedingungslos lieben und ihnen durch diese Zeit helfen.

Wir können ihnen nur zeitweise den Schmerz „nehmen“, aber unsere Liebe und Nähe kann ihnen so viel mehr für ihr ganzes Leben geben. Und dazu benötigt es wirklich sehr viel Kraft, Energie und Geduld. 

Tipp Nr. 1 – Alles KANN kein Muss!

Wie oft geht es uns Menschen so, dass wir uns für etwas, verurteilen und falsch machen – und sei es nur, weil wir doch in der Nacht schlafen SOLLTEN! Könnt ihr spüren, was für eine Schwere mit diesem einen Satz verbunden ist? Ich persönlich mag es nicht schwer. …daher stellt euch doch einfach selbst mal die Frage: was, wenn wir EINFACH damit aufhören, uns und unsere Kinder dafür falsch zu machen, weil wir oder sie mal wieder eine unruhige/schlaflose Nacht haben? 

Natürlich KANN man in der Nacht schlafen und natürlich ist dies der Normalfall. Aber es MUSS eben auch nicht sein. Wie oft schwirren bei uns Erwachsenen so viele Gedanken im Kopf, dass es uns unmöglich macht, ein- oder weiterzuschlafen? Und warum sollte es Kindern nicht auch gestattet sein, eine solche Nacht zu haben? Oder eben auch viele Nächte hintereinander. Sie verarbeiten nachts noch so viel mehr als wir Erwachsene! Eindrücke, Gerüche, Geräusche, neue Gefühle, Zahnschmerzen…

Ich kann zum Beispiel gerade auch nicht ein- bzw. weiterschlafen. Ich bin nun seit 1.30Uhr wach (es ist nun 4.30Uhr)! Aber seit ich ins Bett bin, rattert es in mir, dass diese Zeilen unbedingt „zu Papier“ gebracht werden wollen. Hätte ich diesem Impuls gleich nachgegeben BEVOR ich zu Bett ging, hätte ich vielleicht auch wieder einschlafen können, nachdem die Kleine nun seit 45min wieder schläft. Aber hätte, hätte Fahrradkette – und das bringt mich schon zu meinem nächsten Tipp!

Tipp Nr. 2 – Annehmen, was IST!

Wenn man es genau nimmt, ist dies der ULTIMATIVE Tipp für Leichtigkeit im Mama-Sein, wenn es gerade z.B. wieder unruhige/schlaflose Nächte gibt. Denn wie oft regen wir uns über Dinge auf, die wir nicht ändern können. So sehr wir es versuchen (zu begreifen), wir scheitern immer wieder daran. Und auch das ist nicht falsch – es bringt einen aber auch nicht weiter.

Erst wenn ich mich mit der Situation „versöhne“, sie akzeptiere und mir eingestehe, dass ich meinen Frieden damit schließe. Dann kann es leicht werden. Und das nimmt den Druck. Und bei uns hilft dies ganz oft, dass die Kleine dann doch wieder einschläft. 

Ich habe eben versucht wieder einzuschlafen. Ich habe wohl bemerkt die Location gewechselt, da meine Familie noch etwas schlafen können soll, wenn bei mir der Wecker in mittlerweile nur noch 1,5h klingelt. Aber dieser Ortswechsel hat mir nicht in den Schlaf geholfen. Also habe ich genommen wie es ist und folgte nun dem Impuls, dem ich schon vor einigen Stunden hätte folgen dürfen/können/sollen – ich schrieb!

Tipp Nr. 3 – Was ist das Geschenk dahinter?

Ok, dieser Tipp ist nun schon sehr „high level“ und bedarf einiger Übung. Und ich kann es auch nicht wirklich in Worte packen, wie man das übt. Daher werde ich versuchen dies anhand meines Beispiels und meiner unruhigen/schlaflosen Nacht „aufzuzeigen“.

Ich bin ja bereits in den ersten beiden Tipps schon darauf eingegangen, dass ich mir klar gemacht habe: ALLES KANN KEIN MUSS! Danach habe ich angenommen, was IST und abgewartet bis die Kleine wieder bereit zu schlafen war. Als ich dann aber immer noch nicht schlafen konnte und ich mich daher u.a. für einen Ortswechsel entschieden habe, bin ich in die Frage gegangen: Was ist das Geschenk dahinter?

Und mir wurde klar, dass dies vielleicht so sein soll!! Damit ich ENDLICH zu Papier bringen kann, was ich unbedingt noch sagen möchte, um diesen Artikel fertigzustellen. Und was, wenn das mein Geschenk hinter dieser unruhigen/schlaflosen Nacht ist? Was, wenn ich morgen schon die Worte nicht mehr so zu Papier hätte bringen können oder die Zeit von meiner Familie hätte „abzweigen“ müssen? Ihr seht also: ALLES KANN KEIN MUSS! Und dennoch ist es gut so wie es jetzt ist.

Sind diese Tipps für unruhige/schlaflose Nächte auch im Alltag anwendbar?

JA, SELBSTVERSTÄNDLICH! Wenn du merkst, hier stößt du gerade irgendwo an, kämpfst mit dir bzw. einem deiner Glaubenssätze, dann nimm dir den Artikel zur Hand oder schreibe dir diese 3 Schritte auf und folge ihnen: ALLES KANN KEIN MUSS – ANNEHMEN, WAS IST und DANN geh in die Frage und spür mal hinein, was das Geschenk DAHINTER sein könnte. Und du wirst sehen, es ist tatsächlich in so vielen Situationen im Alltag anwendbar! Go for it! Und revolutioniere so, dein Mama-Sein!

In einem Punkt stehe ich jedoch auch nach an. Den Glaubenssatz gänzlich loszulassen und somit auch die Ladung aus dieser Ansicht/Bewertung zu nehmen:

„Nach einer kurzen Nacht ist man müde, kraft- und energielos und darf auch mal schlecht gelaunt/grantig sein!“

Mein Bonus-Tipp für euch

Wenn du wie ich einen solchen Glaubenssatz entdeckst oder aufdeckst, dann habe ich dir hier einen Bonus-Tipp zur Auflösung/Entladung eines solchen Glaubenssatzes: schreibe ihn nieder (so wie ich oben) und formuliere ihn so um, dass du es für dich drehen kannst. In meinem Fall versuche ich es auch mal umzuformulieren:

Eine kurze Nacht schenkt mir MEHR Energie und MEHR Kraft, denn in dieser unruhigen/schlaflosen Nacht habe ich so viel Zeit für MICH und kann tun, was MIR FREUDE bringt!

Et voilà! Spürt ihr die Freude und Leichtigkeit in diesem neuen Glaubenssatz? Jetzt, kann es wieder leichter werden. Tschüß alter Glaubenssatz, hallo neuer! Versucht es selbst!

Unruhige/schlaflose Nächte: Abschließende Worte…

…um den Artikel abzurunden, möchte ich nun noch sagen, dass ich in diesem Artikel auf sämtliche Schlaf-Tipps, Bücher-Rezessionen und/oder Hausmittel verzichtet habe. Und glaubt mir, sehr viele Tipps und Bücher habe ich hier bereits bei meiner ersten Tochter „ausprobiert“. Ich würde es jedoch nie wieder tun und hier profitiert unser zweites Mädel davon. 

Mit Büchern wie „Jedes Kind kann schlafen lernen“ habe ich es z.B. auch probiert, jedoch war für mich schnell klar, dass ich mein Kind nicht mal 5min in Etappen schreien lassen möchte. Ich habe mein Kind als Individuum wahrgenommen und wollte sie nicht in eine „Schublade stecken“ und „therapieren“ bis sie alleine einschlafen kann. Heißt aber nicht, dass es für viele Mamas funktioniert und eine Bereicherung ist. 

Hier darf JEDER FÜR SICH und sein Kind/seine Kinder entscheiden. Alles kann kein MUSS – wo wir wieder beim eigentlichen Thema wären. Experimentiert, wie es sich für euch stimmig anfühlt. Dann kannst du gar nichts falsch machen. Denn DANN gehst du DEINEN Herzensweg!

Berichte von DEINEN unruhigen/schlaflosen Nächten und gemachten Erfahrungen

An dieser Stelle würde ich mich freuen, wenn du in den Kommentaren berichten würdest, wie du mit unruhigen/schlaflosen Nächten umgegangen bist oder umgehst. Und konntest du dir aus diesen Tipps etwas mitnehmen?  Gerne berichte von deinen Erfolgen. Das würde mich sehr freuen. 

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            ALLES KANN KEIN MUSS! 😉

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