Das „umstrittene“ Ding mit der Kirche!

Das „umstrittene“ Ding mit der Kirche!

Das „umstrittene“ Ding mit der Kirche! Und ich kann nur sagen: ACHTUNG TRIGGERGEFAHR!! Aber es war so interessant heute und ich möchte das unbedingt mit euch teilen!

Gestern war der 30. Todestag meines Onkels und der 18. meines Opas – ja diese beiden sind am gleichen Tag gestorben. Mein Opa hatte sich immer gewünscht, dass sein Sohn ihn abholt. 12 Jahre nach seinem Tod hat er dies auch getan. Aber jetzt bin ich abgeschweift. Also zurück. Meine Mom hatte mich gefragt, ob wir nicht Lust hätten mit zu dem Gedenkgottesdienst zu gehen. Die Große war sofort Feuer und Flamme. Also gingen wir in die Kirche und die Kleine hatte Premium-Papa-Zeit. Auch gut.

Es war nicht das erste Mal für sie in der Kirche, aber das erste Mal mit mir. Und das erste Mal in dieser Kirche. Es war so aufregend für sie; als sie in die Kirche kam staunte sie erstmal nicht schlecht. Sie machte so toll mit. Klar, sie turnte etwas an den Bänken herum, aber das konnte ich ihr gut lassen. Tatsächlich fragte sie nur einmal, wann die Kirche zu Ende ist. Sie machte sogar das Kreuzzeichen mit dem Weihwasser und die Kniebeuge, bevor man in die Bank reingeht. Sooo absolut süß. Ja, sie ging sogar mit vor, um sich den Segen vom Pfarrer geben zu lassen.

Wie ich mit der Kirche und dem Glauben aufwuchs

Für die meisten wird dieser Beitrag vermutlich auch etwas zu christlich sein. Aber das ist ok. Wir gehen längst nicht so viel in die Kirche, wie es jetzt den Anschein womöglich macht. Fakt ist: meine Mom wurde streng katholisch erzogen. Jeden Sonntag war Gottesdienst auf dem Programm. Anfänglich, als ich noch ein Kind war, gingen wir auch noch häufig in die Kirche, doch (Gott sei Dank) ließ sie uns unseren eigenen Weg gehen. So konnten wir für uns entscheiden, ob wir in die Kirche wollten oder nicht. Und das war ok für sie. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. 

Ich bin nicht mehr der Kirchengänger und überzeugt davon, dass man an Gott glauben kann ohne in täglich anzubeten oder die Kirche aufzusuchen. Aber wenn ich dann mal in der Kirche bin, spreche ich gerne mit meinen verstorbenen Angehörigen und es schenkt mir immer wieder so viel Kraft! Und dennoch beschleicht mich beim Glaubensbekenntnis immer wieder dieses leichte Gefühl von: „wie bei einer Sekte“! Alle sprechen sie den gleichen Text und werfen Geld in den Klingelbeutel. Aber alles darf sein. Jeder darf daran glauben, woran er möchte und so intensiv wie er möchte!

Und obwohl ich dem Glauben nur noch in der „Light-Variante“ folge, so sehe ich es als Chance, dass meine Große so gerne in die Kirche geht, wo gesungen und gebetet wird. Ich werde sie begleiten und ihr den Glauben so nahebringen wie sie es sich wünscht. So wie ich es auch bei der Taufe gelobt habe. Wenn sie dann alt genug ist, darf sie selbst entscheiden, ob sie glauben möchte und wie intensiv sie diesen Glauben leben möchte. 

Umstrittenes Thema? Teilt mir eure Meinung mit!

Und wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich „so“ einen Beitrag mit euch teile? Ja, zum einen, weil ich es so süß fand, wie die Augen meiner Tochter voller Wissbegier und Freude in der Kirche geleuchtet haben. Zum anderen, weil ich der Meinung bin, dass auch ein etwas „umstrittenes“ Thema Platz hat und zum Austausch anregen darf. 

Alles kann, kein Muss – so ist es mit dem Leben, der Liebe, deiner Einstellung und auch bei dem Glauben! Wie handhabt ihr das bei euren Kindern? Sind diese getauft oder geht ihr zu den Feiertagen in die Kirche? Eure Meinung würde mich sehr interessieren!

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Alles Liebe, eine gute Nacht und einen guten Start in den neuen Tag!

Eure Daniela

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