Der erste Tag in der KITA – wo ist die Zeit nur hin?

Der erste Tag in der KITA – wo ist die Zeit nur hin?

Der erste Tag in der KITA – bei vielen Familien bereits ein Termin in der Geburtsstunde 0. In Deutschland ist eine rege Nachfrage und derzeit noch viel zu wenig Plätze. Dies macht es unabdingbar, dass die Entscheidung, ob das Baby mal in die KITA gehen soll, früh getroffen werden muss. In größeren Städten mag das vielleicht kein Thema (mehr) sein – weiß ich nicht. Ich leb auf dem Land. Und da ist es noch ein Thema.

Throwback Thursday

Es fühlt sich an als hätte ich dich erst gestern zur Welt gebracht. Wie du aus dem Bauch quasi hinein in meine Arme „gerutscht“ bist. Wie ich dich dann auf meinem Bauch platziert habe, weil für mehr war die Nabelschnur zu kurz. Der erste Blickkontakt als du mit deinen strahlend blauen Augen zu mir geschaut hast. Diesen Moment werde ich wohl nie vergessen (wie auch bei der Geburt deiner großen Schwester). Und doch sind seither wieder 1,5 Jahre vergangen.

Throwback Thursday

Und heute? Dein erster Tag in der KITA

Und schwupp: ein Fingerschnipp später (gefühlt zumindest): Dein erster Tag in der KITA – ein Start in einen weiteren neuen Lebensabschnitt in deinem Leben. Er kam viel zu schnell und doch viel später als geplant (dank Corona). Mit einem weinenden und lachenden Auge habe ich dich heute begleitet und mich als „stiller Teilhaber“ in ein Eckchen verkrümelt. Ich habe dir dabei zugesehen wie du das erste Mal Kontakt zu anderen Kindern und zur Erzieherin geknüpft hast. Wie du mit deiner offenen und herzlichen Art sofort ins Spiel gefunden hast. Mein Herz ging auf und ich bin so stolz auf dich. 

Beim ersten Gespräch, dem Eingewöhnungsgespräch im Februar warst du noch so „klein und verschüchtert“. Hast dich noch nicht mal in die Gruppe OHNE Kinder getraut und wolltest nicht von meinem Schoß runter. Was doch 2 Monate ausmachen können. Du hast einen solchen Schub in dieser Zeit hingelegt. Du redest deine eigene Sprache und kannst dich doch auf diese Art mitteilen, sodass man versteht was du möchtest. Man kann mit dir gut sprechen, denn deine Auffassungsgabe und dein Verstand sind einfach der Wahnsinn (ja, ich weiß. Jede Mami hält GROßE Stücke auf ihr Kind…).

Nach 1,5 Stunden ist „er“ schon vorbei

Als es dann hieß: der erste Tag in der KITA ist zu Ende, warst du schon traurig. Wolltest alle Spielsachen mitnehmen oder am liebsten einfach noch länger bleiben. Aber auch das war kein großes Thema. Umziehen, anziehen und los geht’s. Ohne Mucken und Murren. Du BIST. Und du LEBST. Und dennoch bist du so unkompliziert. Ein Tschüß zu der Erzieherin – noch ein bisschen den Flur erkunden. Und dann geht es dann aber doch nach Hause.

Du bist völlig aufgedreht und happy. Man merkt dir an, dass dir klar ist, dass sich HEUTE etwas verändert hat – der erste Tag in der KITA. Du blabberst vor dich hin, willst gar nicht nach Hause. Noch ein Abstecher zu den Nachbarn. Und dann ist es aber wirklich Zeit fürs Bett. Und pünktlich zu dieser ganz besonderen Kuscheleinheit heute ist auch unser Familienbett „bezugs“fertig.

Neue Erlebnisse machen müde

Aber auch da blabberst du, spielst mit meinen Haaren und erzählst immer wieder (wirres) Zeug…ich kann nur erahnen und an einigen aufgeschnappten Wörtern erahnen was du mir erzählen willst. Plötzlich wird es still. Das pfetzen am Hals lässt nach (ja das tut sie noch immer s. Liebesspuren…). Ein leichtes Säuseln kommt von deinen Lippen. Du bist eingeschlafen. Anders als sonst liegst du auf meiner Brust. Das hast du schon lange nicht mehr getan. Aber ich LIEBE es. 

Ich schau dir in dein schlafendes Gesicht und denke wieder zurück an die Geburt. Wie klein und zierlich du warst. Wie du dich dort schon an mich geschmiegt hast. Die erste Nacht alleine, ich hatte Angst ohne Papa nicht klar zu kommen. Aber einer sollte ja bei der großen Schwester sein. Und wie toll du und ich diese Nacht gemeistert haben – diese und viele weitere, die seither gefolgt sind. Manche Nächte schläfst du schon super durch, andere hältst du uns Stunden wach oder weinst und wieder andere, willst du einfach nur was trinken und dann bei Mama und Papa im Bett weiterschlafen.

Es ist wie mit einem Überraschungsei. Solange es zu (also Tag) ist, weißt du nicht, was dich erwartet. Und dennoch freust du dich über alles was kommt. ICH freue mich über alles und JEDEN, der nachts kommt. Darum jetzt auch dass Familienbett. Denn in der Nacht ist unsere intensive Kuschelzeit. Tagsüber hat doch jeder schon seinen eigenen Kopf und möchte das tun, was ihm/ihr FREUDE bereitet. Und alles ist gut wie es IST.

Weißt du noch wie es für dich war – der erste Tag in der KITA?

Der erste Tag in der KITA? War dein Kind/deine Kinder in der KITA oder kamen sie erst später in den Kindergarten? Hat dich dieser ganz besondere Tag auch wehmütig zurückblicken lassen? Ich würde mich freuen, von deiner Erfahrung zu hören – hier, auf Facebook oder auf Instagram!

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Alles Liebe, deine Daniela

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