Leben mit Kind – der 6. Geburtstag unserer Großen

Leben mit Kind – der 6. Geburtstag unserer Großen

Leben mit Kind – es ist kaum zu glauben. Aber heute vor 10 Tagen haben wir den 6. Geburtstag unserer Tochter feiern dürfen. Sie hat einen wahnsinnigen Sprung gemacht; wirkt schon so erwachsen und groß. Und doch erfüllt es mich mit Freude und Wehmut, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Zeit, die wir manchmal glauben in Massen zu haben und dann sind sie doch so schnell groß.

Mit ihren 6 Jahren würde sie in die Schule kommen, allerdings haben wir sie auf eigenen Wunsch hin, als Kann-Kind zurückgestuft. Zuerst kam ich damit gar nicht klar, da alle ihre Freunde zur Schule gehen. Aber für sie, war es NIE ein Thema – und auch jetzt zum Abschied hin, war es das nie. Sie wusste einfach ganz klar, was sie WILL und das haben wir respektiert.

Das Motto der diesjährigen Party – Glücksbärchis und Regenbogen

Eine wahre Challenge für mich, denn zum Thema Glücksbärchis ist es schier unmöglich einen Kindergeburtstag auszurichten – keine Luftballons, Girlanden oder dergleichen, die mit den süßen Teddys verziert sind. Also musste mal wieder meine Plottermaschine herhalten. Zum Glück, dass ich diese habe! Mit ihr ist es mir immerhin gelungen schöne Einladungen zu basteln.

Um dennoch die Glücksbärchis aufzugreifen, habe ich eine Girlande aus bunten Papptellern gebastelt und bunt und mit viel Regenbogen eindekoriert. Außerdem gab es für eine Regenbogen-Torte mit Glücksbärchis-Aufleger und -oblaten. Für die Kinder im Kindergarten gab es zudem Regenbogen-Muffins mit einer Wölkchen-Glasur und einem Regenbogen (ich gebe zu: nicht hübsch geworden, aber definitiv selten und perfekt UNperfekt!).

Der Kindergeburtstag – Nerven aus Drahtseil gefordert

Gleich am nächsten Tag fand nach dem Kindergeburtstag im Kindergarten auch der Kindergeburtstag statt. Das war super, denn dann konnte die Deko vom Vortag noch hängen bleiben und wir konnten es auch sogleich „abschließen“. Die bunt gemischte Jungs-und-Mädelstruppe hielt mich allerdings schwer auf Trab. Selbst die Große sagte am Abend, dass sie künftig nur noch Mädels einladen wolle – die sind nicht so laut und wild (IHRE Worte).

Nach der Begrüßung gab es erstmal für alle eine Eisbar, wo sich jeder das Eis aussuchen und selbst dekorieren durfte. Hierfür boten wir Sahne, Schokosauce, Smarties, Gummibärchen, Krokant, Schoko- und bunte Schokostreussel an. Das wurde begeisternd aufgenommen. Anschließend wurden die Geschenke mit einer Runde Flaschen drehen ausgepackt und dann ging es los für ein kleines Glücksbärchisabenteuer (Schatzsuche) durch den Ort. Das hat allen sehr viel Spaß gebracht.

Wieder zurück bekam jeder seine Geschenke und stöberte diese mal durch. Dann gab es die Leibspeise unserer Tochter: Chicken Nuggets mit Pommes und dann wurde noch etwas wild im Hof und Zimmer getobt bis die Kids dann um 18Uhr abgeholt wurden. An diesem Punkt wiederholte unsere Große und ihre Freundinnen, dass ihnen die Jungs wirklich zu laut waren und sie das nächste Mal lieber eine Mädelsrunde machen…let’s wait and see until next year.

Leben mit Kindern

Mein Leben mit Kind – sie zeigen mir immer wieder selbst, wer ICH bin

Manchmal bin ich immer wieder überrascht, wie groß sie doch ist. Ihre Art zu sprechen, die Wortwahl – es könnte nicht klarer sein. Sie ist MEINE Tochter und schlägt mich hin und wieder mit meinen eigenen Waffen. Sie haut Sprüche raus, die ich sonst sagen würde, sie gestikuliert wild und kann auch mal ganz direkt und unverblümt sagen, wenn ihr etwas so gar nicht passt. Aber was sie am besten kann ist debattieren und Forderungen zu stellen.

Ich war noch nie ein Freund von bestrafen oder Entweder-oder-Sätzen, die eigentlich nur eine Schlussfolgerung zulassen. Und dennoch muss ich zugeben, dass auch ich immer wieder in diese Falle tappe – gerade dann, wenn sie mich wieder zitiert oder auf ihr (gutes) Recht pocht. Doch hin und wieder hat dies eben auch zur Folge, dass sie mir klar zu verstehen gibt, was sie will und was nicht.

Da ist dann oftmals eine Menge Geduld und Einfühlungsvermögen gefordert. Und ab und an gebe ich auch nach. So wie es sich für mich gerade stimmig anfühlt. Und genau so kommuniziere ich das auch. Meist klappt es dann gut. Einmal „gewinnt“ oder sollte ich sagen bestimmt sie – das nächste Mal habe ich wieder die Hosen an. Alles sehr fried- und respektvoll. Das mag ich so sehr.

Wie kam ich jetzt darauf?

Rückblickend glaube ich, dass es tatsächlich gar nicht so leicht sein wird, diesen Text zu lesen. Es erscheint mir, dass ich mein Gedankenchaos gerade zu Blatt Papier gebracht habe und hoffe, dass ihr alle daraus schlau werdet, was ich eigentlich sagen wollte:

Ich versuche jeden Moment mein Leben mit Kind zu genießen. Die Krux dabei ist es, MICH nicht selbst außen vor zu lassen und meine Wünsche und Bedürfnisse hintenanzustellen. Tue ich das, finden meine Kinder IMMER Mittel und Wege, um mir aufzuzeigen, dass ich gerade nicht rund laufe. Sie sind so erwachsen und dennoch dürfen sie dabei immer Kind bleiben. Klingt bizarr…i know. Bevor ich nun aber wieder in die nächste Loop von einem Wirrwarr einspringe, beende ich die heutige Blogrunde.

Leben mit Kindern – wie empfindet ihr die Zeit mit 6jährigen?

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