Milchzähne ade – hallo neuer Kinder-Meilenstein

Milchzähne ade – hallo neuer Kinder-Meilenstein

Milchzähne ade – meine älteste Tochter wird im August 6 Jahre alt. Vor ca. 2 Wochen haben wir gesehen, dass ihre unteren Schneidezähne bereits durch sind, und in „zweiter Reihe“ wachsen. Was haben wir uns gefreut. Die ganze Familie stand im Bad zusammen und hat gelacht und gefeiert. Für die Kinder, aber auch Eltern, ein großer Meilenstein.

Für meinen Mann und mich ein zweigleisiger Moment: zum einen freuten wir uns sehr, dass sie diesen besonderen Moment mit allen ihren Kindergartenfreunden teilen kann, die schon vor ihr eingeschult werden. Zum anderen ein Moment, der uns vor Augen führte, dass unser „Baby“ jetzt wirklich groß wird und bald in die Schule kommt.

Milchzähne ade – Kindergarten wir bleiben noch ein Jahr

Unsere Große wird tatsächlich als Kann-Kind erst nächstes Jahr die Schule beginnen, aber für sie ist es dennoch so wunderbar, dass sie mit ihren Freunden, die dieses Jahr in die Schule kommen „mithalten“ kann. Schließlich trennen sie altersmäßig nur ein paar Monate. Und obwohl die Schneidezähne schon durch sind, die Milchzähne sind noch da.

Vor 2 Wochen haben sie nur leicht gewackelt; dann wurde es immer wackliger. Und seit gestern reißt sie an dem Zahn rum – vermutlich, bis er nachgibt und rausfällt. Früher völlig normal, dass man an dem zahn rumgespielt hat, bis er draußen war. Oder ihn sich selbst gezogen hat. Heute kann ich es nicht mehr mitansehen – zu widerlich ist der Anblick, der mir eine Gänsehaut verursacht.

Was der Verlust der Milchzähne mit mir macht

Ich glaube, es geht allen Eltern an diesem Punkt so, dass sie sich wundern, wo die Zeit geblieben ist. Man blickt ein bisschen wehmütig zurück und erinnert sich daran, als wäre es gestern gewesen, dass…

  • man sie zur Welt gebracht, gefüttert und gewickelt, 
  • sie beim Laufen lernen unterstützt und im Fall aufgefangen hat und
  • sie an den ersten Tagen in der Kita und/ oder Kindergarten begleitet und darin bestärkt hat, selbstständig und mutig zu sein.

Loszulassen und sich zu trauen, sich anderen Menschen gegenüber, z.B. Erziehern zu öffnen, auf Kinder zuzugehen und mit ihnen zu spielen und sich anzufreunden. Alleine das Kinderturnen besuchen oder Laufrad und später Fahrrad zu fahren – mit dem Wissen, dass man fallen könnte und Mama und Papa nicht immer zur Seite stehen können, wenn dies der Fall (im wahrsten Sinne des Wortes) ist.

Loslassen und Vertrauen…

Dieses Loslassen und schließlich auch Vertrauen ist ein Prozess, denn auch die Eltern durchleben dürfen. Denn Stück für Stück werden die Kinder größer, selbstständiger und fordern mehr Freiraum, Vertrauen und Taschengeld 😉 Für mich gibt es Momente und Situationen, in denen mir das Loslassen leichtfällt und dann wiederum… zack im nächsten Moment…

…fällt es mir unsagbar schwer, sie pflüge werden zu lassen. Nicht weil ich ihr nicht zutraue ihren eigenen Weg zu gehen. Auch nicht, weil ich glaube, dass ich ihr noch so viel beibringen müsste. Nein, es ist schlicht und ergreifend die Zeit, die so schnell vorbeigezogen ist und an der ich manchmal noch so sehr festhalten möchte.

… und dennoch für sie da sein, wenn sie mich braucht

Wie z.B. nachts. Sie möchte nicht alleine einschlafen, hat sie noch nie gerne getan. Sie war schon immer das Typ Mädchen, dass gerne geborgen und schmusend einschläft und sich an Mama oder Papa kuschelt. Darum haben wir uns letztes Jahr für ein Familienbett entschieden (s. hier), sodass sie sich sicher sein kann, dass wir immer für sie da sind.

Bis der Tag bzw. die Nacht kommt, in der sie wieder in ihrem Bett schlafen möchte. Für viele an dieser Stelle bestimmt nicht nachvollziehbar, dass wir ihr das „durchgehen“ lassen. Aber für meinen Mann und mich ist es (mittlerweile) ok -jetzt, wo jeder genug Platz und somit auch genügend Schlaf bekommt. Ich weiß, dass sie von alleine groß wird und mit 18 Jahren nicht mehr bei uns im Bett wird schlafen wollen.

Und so lange genieße ich eben diese Zeit, in der wir uns ein Bett teilen und zusammen einschlafen und morgens aufwachen. Es ist so etwas wundervolles und ich bin froh, dass ich meinen Frieden mit den „das kannst du doch nicht machen…“, „so wird sie ja nie selbstständig.“ und all die anderen Bullshit-Stories gemacht habe.

Zurück zu den Milchzähnen

Ich freue mich sehr für unsere große Maus, dass diesen großen Meilenstein endlich erreicht hat. Dass sie sich daran so erfreuen kann und keine Angst davor hat, ihre Milchzähne zu verlieren. Aber noch mehr freue ich mich, wenn die Milchzähne endlich draußen sind und ich mir nicht mehr dieses Spielen und Drehen am Zahn ansehen muss…puuuhhh…immer noch Gänsehaut.

Habt ihr diese Phase „Milchzähne ade“ ebenfalls schon erreicht? Wie alt war das Kind und hat es sich die Zähne selbst gezogen? Kam die Schneidezähne schon durch, bevor die Milchzähne ausgefallen waren? Ich würde mich hier über Erfahrungsberichte und Tipps sehr freuen, denn sie würden mit Sicherheit nicht nur mir eine große Hilfe sein. 😉

Wenn du im Gegenzug noch Fragen hast – sei es zu den Milchzähnen oder du dir einen umfassenden Bericht zu diesem Thema wünschen würdest: schreib mir gerne eine E-Mail mit deinen Fragen und ich werde ein bisschen Sammeln, Nachrecherieren und einen Artikel dazu schreiben. Solltest du mir weiterhin folgen wollen, so kannst du das über folgende Kanäle tun:

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