Nachhaltig abnehmen – geht das überhaupt?

Nachhaltig abnehmen – geht das überhaupt?

Nachhaltig abnehmen geht, aber ich wage die These, dass dies mit dem HERZEN besser geht als mit dem Verstand! Wie ich zu dieser Aussage komme? Nun das versuche ich euch zu erläutern. Aber von Anfang an…

Am 05.01.20 begann ich mit einer Darmreinigung für „nur“ 9 Tage. In dieser Zeit nahm ich fast 4kg NACHHALTIG ab. Gleich im Anschluss daran, fing ich an kcal zu zählen. Diese Zählerei war mir bislang total verhasst. Wo wäre denn der Spaß beim Essen, wenn ich nun alles akribisch genau aufschreibe? Dann kann ich mir gar nichts mehr gönnen oder „dabei“ GENIEßEN (💥 Ansicht!!)??!

Und doch habe ich durch diese Zählerei weitere 4kg verloren. Verzichten muss ich dabei auf nichts. Ich kann Süßigkeiten essen oder mich auch stattdessen für was Obstiges entscheiden. Es ist MEINE Wahl. Jederzeit! Natürlich nur, wenn es mein kcal-Budget auch noch zulässt. Und es geht mir gut dabei. So schaffe ich es ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel ich von was essen darf und was evtl. gesündere Alternativen sind.

Nachhaltig abnehmen trotz oder während Ostern?

Seit Ostern bin ich in, sagen wir mal, einer Spirale gefangen…Süßigkeiten en mas sind im Haus und der Drang ist enorm. Schwer manchmal auszuhalten und manchmal kann ich mich nicht „beherrschen“. Das Schlimmste daran: warum bin ich mit mir selbst immer so kritisch, unfair und nehme mir alles immer so krumm? Wäre es eine Freundin, die sich bei mir „ausweint“, würde ich nicht so hart mit ihr ins Gericht gehen. Niemals würde ich ihr sagen:

  • Man, jetzt reiß dich doch mal zusammen. So schwer kann es doch echt nicht sein?!
  • Bist du jetzt glücklich nachdem du der Versuchung „verfallen“ bist? Fühlst du dich jetzt BESSER?
  • Hättest du dir keine gesündere Alternative ausdenken können? Einfach mal ein bisschen Rückgrat beweisen, durchhalten und eine Alternative genießen!

Warum also bin ich so hart mit mir?Warum fällt mir dieses Versagen so schwer? Und noch viel wichtiger: warum MESSE ich diesem so viel Gewicht bei? Wieso kann ich es nicht einfach leicht nehmen, abhaken (ANNEHMEN, was ist) und morgen sieht die Welt wieder besser aus…?

Abnehmen kann so leicht sein?

Tja, das würde ich nicht so unterschreiben. Oder hätte ich früher nicht. Tatsächlich glaube ich jedoch das es so einfach sein kann. Wären wir nicht alle von unseren (alten) Glaubenssätzen geprägt. Diese sind uns zum Teil schon in frühesten Kindheitstagen so übermittelt worden. Und diese Glaubenssätze berauben uns unserer Möglichkeiten des Leicht-Abnehmens.

Dies ist wohl derzeit auch meine größte Baustelle. Daher habe ich mir vorgenommen, meine Glaubenssätze zu „entkräften“, in dem ich sie mit euch teile und so loslassen kann:

  • Ich schaff es ja eh nicht durchzuhalten.
  • Ich bin für Diäten nicht gemacht!
  • Ich muss Essen nur ansehen, schon werde ich dick!
  • Ich bin fest gebaut – mit einer Diät bekomme ich diese „Gene“, äh das Gewicht auch nicht los!
  • Es ändert sich ja eh nichts! Das bist nun mal DU!

Versuch es auch mal!

Schreib dir mal die Glaubenssätze auf, die dir in den Sinn kommen, von denen du glaubst, dass sie dich in deinem Erfolg ausbremsen oder blockieren! Und dann teile sie doch gerne mit uns und „verabschiede“ sie auf diesem Weg!

Revue Vorsatz 1/2020: Nachhaltig abnehmen

Wie schon gesagt, am 05.01. habe ich nicht nur beschlossen meinen Darm zu reinigen und kcal zu zählen. Ich MÖCHTE aufhören zu kämpfen und mich mit MIR versöhnen. Mich nicht mehr falsch machen oder als „Versager“ betrachten, wenn ich dann doch mal über die Strenge schlage und Süßkram verputze als gäbe es kein Morgen. Es ist ein Prozess. Aber er läuft. Und je mehr ich mich dieser Glaubenssätze bewusst mache, desto mehr verlieren sie an Kraft.

Mit dem Fazit, dass ich nicht mehr so arg in der Spirale des „Versagens“ und „Verurteilens“ stecken bleibe. Ich nehme es an, stehe wieder auf und mache weiter. Und das tut so gut. Daraus resultierend habe ich mir eine Affirmation niedergeschrieben, die mir Kraft, Mut und positive Gedanken schenkt:

Jedes Stolpern und „Versagen“ macht mich STÄRKER, an Erfahrungen REICHER und lässt mich an den Herausforderungen WACHSEN!

Schon mal eine eigene Affirmation kreiert?

Das ist tatsächlich gar nicht so schwer. Nimm deine Glaubenssätze von der vorherigen Aufgabe zur Hand. Dann versuche sie so umzuformulieren, dass du das Gefühl hast, dass sie vor Energie, Lebensfreude und positiver Gefühle strotzen! Das mag dir schwierig erscheinen und etwas Übung benötigen, aber wenn du erst mal den Dreh raus hast, ist es gar nicht so schwer. Auch diese Affirmation darfst du gerne mit uns teilen und so für andere eine Inspiration sein!

Nachhaltig abnehmen = kein Mama-Thema?

Es mag nicht direkt mit „Mama-Sein“ zu tun haben, aber es ist ein Thema, dass mich als Mama tatsächlich beschäftigt. Und wenn ich ehrlich bin, kommt es auch manchmal vor, dass es meine Laune prägt und meine Kinder es dann auch „spüren“.

Das ist dann nicht gerade meine Glanzstunde! Ich WEIß es aber und erkläre meinen Kindern, dass es NICHTS mit Ihnen zu tun hat. Und paradoxerweise kann ich es hier schon sehr gut annehmen. Drüber stehen und weitermachen – ohne mich dafür falsch zu machen oder zu verurteilen. Denn ich bin auch nur ein Mensch!Das jetzt noch umzusetzen, wenn es um das „Nachgeben“ bei Süßigkeiten geht, wäre das Non-Plus-Ultra. Aber ihr wisst ja: der Weg ist das Ziel! Und man lernt ja schließlich nie aus!

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Alles Liebe, einen schönes Wochenende und genussvolle Sonnenstunden. Bleibt gesund, Eure Daniela

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