Nichts ist beständiger als der Wandel (Geburtstagsbericht)

Nichts ist beständiger als der Wandel (Geburtstagsbericht)

„Daniela, NICHTS im Leben ist beständiger als der Wandel!“ Meine Arbeitskollegin und gute Freundin hat dies schon immer zu mir gesagt. Und ich dachte immer ich hätte diesen Satz verstanden, denn er ist klar formuliert und lässt auch keinen Zweifel über die Aussage offen. Und dennoch habe ich in dieser Woche ERFAHREN dürfen, was dieser Satz wirklich bedeutet.

Die Vorbereitungen für den „großen Tag“ und der Wandel (Teil 1)

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass ich diesen Post am Mittwoch schon schreiben wollte. Aber als kleine „Hommage“ an mein Baby, dass an diesem Tag ein Jahr alt wurde. Nun ist sie offiziell nicht mehr mein kleines Baby (oh Gott ich würde so gerne nochmal das Jahr zurück gehen – ich liebe, liebe, liebe einfach dieses erste Jahr, wo so viel passiert.) Jetzt ist sie ein Kleinkind. AAAhhhh…

Nichts ist beständiger als der Wandel

Das fiese Ding mit dem Zahnen

Aber nun sind 3 Tage vergangen und ich habe das Gefühl der Geburtstag ist nur so an mir vorbei gerast, war er doch von so vielen Ereignissen begleitet. Diese Ereignisse, diese Woche hat mich einfach völlig überrannt. Am Montag ist mein Baby mit einer ständig laufenden Rotznase aufgewacht, war unheimlich schlecht drauf, knatschig und hatte eine rote Backe als hätte ich es mit dem Rouge etwas zu gut gemeint. Montagabend wurde sie dann schon etwas wärmer, der Stinker – ein typischer „Zahnungsstinker“ und auch die ständigen Finger im Mund ließen keinen weiteren Zweifel offen. Die Eckzähne versuchen sich gerade im höchsten Maße durchzu“beißen“. 

Montag auf Dienstagnacht war sie dann schon so heiß, dass klar war, dass es ans Eingemachte ging. Sie schlief ausnahmsweise bei uns im Bett (wir haben doch ihr Bett erst letzte Woche zu ihrer Schwester ins Zimmer umgezogen!) und dort schlief sie auch bis wir ins Zimmer kamen. Dann wurde, so wie in den letzten Wochen auch schon, die Nacht zum Tag gemacht. Plötzlich vernahm ich ein weiteres Geräusch aus dem Zimmer ihrer Schwester.

Können 4jährige noch zahnen? 😉

Natürlich können sie nicht, da sie ja schon alle 20 Zähne haben – wobei ich möchte nicht ausschließen, dass es so besondere Kinder gibt, die vielleicht länger brauchen. Aber in meinem Fall, kann ich sagen, dass es nicht am Zahnen lag. Sie scheint sich tatsächlich erkältet zu haben. Naja, jedenfalls musste ich feststellen, dass sie in dieser Nacht auch aufgewacht war.

Ich verdonnerte mein Mann (den ich wecken musste) bei der Kleinen zu bleiben und aufzupassen, dass sie nicht aus dem Bett flog beim Versuch mir zu folgen! Die Große war tatsächlich auch wach: sie klagte darüber, dass es so kalt sei, die Nase völlig verstopft und auch bei ihr fühlte sich die Stirn nun recht warm an. Also Kind Nr. 2 geschnappt und zu uns ins Bett verfrachtet. Nach geschlagenen 2h schliefen sie beide wieder.

Der Tag vor dem Geburtstag (den „Wandel“ annehmen und das Beste daraus machen)

Der Dienstag, der Tag vorm Geburtstag gestaltete sich jedoch nicht viel besser. Ich ließ die Große aus dem Kindergarten zu Hause, rief meine Schwiegermutter an, ob sie heute etwas eher kommen und mir die Zutaten für eine Hühnerbrühe besorgen könne. Das tat sie auch – sehr zu meiner Freude. Dies machte es für mich leichter, denn die Kleine schlief so gar nicht gut tagsüber, war weinerlich, anhänglich und hatte nun richtiges Fieber. Irgendwie schafften wir es dann dennoch beide Kinder „in Zaum“ zu halten, sodass ich für den Geburtstag backen und die Oma die Suppe kochen konnte.

Nichts ist beständiger als der Wandel

Die Große fühlte sich nun nicht mehr warm an, hatte aber nun auch den Husten bekommen. Die kleine Maus war mit Fieber, eine triefende Nase, Schmerzen und roten Backen geplagt. Mein Mann brachte die Große dann abends ins Bett und ich die Kleine. Ihr gab ich zuvor noch ein Zäpfchen für einen besseren Schlaf und zur Fiebersenkung. Leider durfte ich sie nun schon nicht mehr ablegen. Also blieb ich bei ihr, ließ sie auf der Brust schlafen und schaute TV im Bett (ja, wir haben einen Fernseher dort und das ist völlig ok für uns). 

Der große Tag – der 1. Geburtstag

Mittwoch war dann der Geburtstag der Kleinen. Das Fieber war Gott sei Dank weg. Der Schnupfen lief nicht mehr unaufhörlich, wenngleich er nun schmodderig, gelb und grün war. Aber gut. Damit kamen wir nun auch klar. Sie war aber nach wie vor sehr anhänglich und spielte gerade nicht gerne alleine. Was das Fertigvorbereiten für die Gäste nicht leichter machte. Zumal die Große verweigerte am Geburtstag ihrer Schwester in den Kindergarten zu gehen. Also blieben beide Zuhause und wir brachten alles irgendwie auf Vordermann. Zum Glück hatte mein Mann frei und half mir die Bude zu saugen und nahm mir dann auch mal die Kinder ab. 

Leider schlief das Geburtstagskind so schlecht morgens, dass ich sie gerade dann wieder hinlegte, als die Gäste zum Kaffee & Kuchen kamen. Das war etwas blöd, weil sie a) ihre Geburtstagskuchen gar nicht final vorm Anschneiden sah und b) auch keine Geburtstagskerze ausblasen durfte. Aber mit einem Jahr ist das alles noch gar nicht so tragisch. Sie verstehen es ja sowieso noch nicht, was an diesem Tag geschieht. Wohl merken sie, dass sich viel um sie dreht und sie der Mittelpunkt des Tages sind, aber mehr ist da noch nicht. Daher habe ich das jetzt auch nicht so eng gesehen. Und nach 45min war sie wieder wach, war etwas ausgeschlafener und somit auch besser drauf.

So kam es dann auch, dass wir einen wunderschönen Rest-Tag hatten, obwohl unser „Kleinkind“ immer noch ein bisschen anhänglich war und nicht lange zu Oma, Opa, Tante oder Paten gehen wollte. Das war für mich aber auch völlig ok. Nach einem schönen Nachmittag war dann auch wieder Bett-Zeit. Ich brachte die Kleine zu Bett (die Große durfte noch mit dem Patenonkel ihrer Schwester spielen) und sie schlief auch ruckzuck. ALLERDINGS beschloss sie nach 45min das sie ausgeschlafen habe. Sie war wie ausgewechselt. So gut drauf und zufrieden, machte Quatsch mit mir und plapperte vor sich her. Wir machten das Beste daraus und ich blieb mit ihr in unserem Zimmer bis wir dann um 22.30Uhr sagten, dass wir nun auch schlafen gehen würden. Sie schlief dann aber auch gleich mit uns ein und vor allem: sie schlief durch!

Nichts ist beständiger als der Wandel

Der Tag danach – es wird wieder ruhiger (der Wandel – Teil 2)

Gestern war die Große – wie heute auch, wieder im Kindergarten. Bei der Kleinen scheint es wieder etwas runder zu laufen. Sie schläft wieder besser. Auch tagsüber. Seit Dienstag sind wir fieberfrei. Die Nase läuft noch immer, aber sie ist nicht mehr ganz so anhänglich wie Anfang der Woche. Das ist auch gut so, denn ich habe die nächsten beiden Abende Termine, sodass die 3 ohne mich auskommen müssen.

Ja und wo bleibt jetzt hier der beständige Wandel? Ich weiß ich habe etwas ausgeschweift und man könnte meinen, ich bin vom Thema abgekommen. Aber vielmehr wollte ich euch damit ein Einblick geben, was diese Woche bei uns los war. Und immer wenn man denkt: so kann es weitergehen. Jetzt läuft‘s! Dann kommt eben dieser Wandel. Er kommt wie ein Tornado – rasend schnell, zerstört dir deine Routine und zurück bleibt Chaos, Unruhe und ein weinendes Kind, dass sich auch umstellen muss.

Nichts ist beständiger als der Wandel

Manchmal kommt es eben anders als man denkt / plant

Eigentlich wollte ich mehr über den Geburtstag schreiben, euch von meinem Gefühlschaos berichten, den wohl jede Mama am ersten Geburtstag erfährt. Doch leider kam mir was dazwischen – DAS LEBEN! Stattdessen möchte ich euch jedoch mit diesen Zeilen dahin gehend motivieren, euch HILFE zu holen, wenn es turbulent wird. Ich habe mir Hilfe geholt – in Form meiner Schwiegermutter, meiner Nachbarn oder auch meinen Mann. Sie alle haben mich immer wieder unterstützt und die Kinder genommen, sodass ich dennoch einen wundervollen ersten Geburtstag für meine kleine Maus vorbereiten konnte. 

Und da wir nun beständig diese „Schlaflos“-Phase nachts haben, hoffe ich das auch hier bald ein Tornado kommen und den Wandel bringen wird. Dass sie wieder bei ihrer Schwester im Zimmer in ihrem Bett ein- und durchschläft. Oder zumindest das sie sich ins Bett ablegen lässt. Und es dann erst mal wieder smoother wird. Wenn sich dann hoffentlich auch die 4 Eckzähne bald zeigen. Dann darf erst mal wieder eine ruhige Phase kommen.

Durchhalten – es wird auch wieder besser

Das mit dem Wandel ist nun einfach so eine Sache. Und nach dem heutigen Abend, glaube ich tatsächlich, dass wir wieder in ruhige Gefilde kommen. Ich war aus und mein Mann brachte beide Kinder ins Bett. Und auch wenngleich es etwas länger ging und die Kleine sich nicht gleich ablegen ließ, so schläft sie aber immer noch gut. Ich denke, am Sonntag werden wir es wieder versuchen sie in ihr Bett im anderen Zimmer abzulegen.

Ich hoffe, dass wir diese Ära der letzten 4 Wochen ganz bald der Vergangenheit zuordnen können. Das es wieder ruhiger wird – bis zum nächsten Zahn, Wachstumsschub oder Vollmond. Es stimmt einfach: Nichts im Leben ist beständiger als der Wandel!

Kennt ihr einen solchen Wandel auch?

Habt ihr diesen beständigen Wandel auch schon erleben dürfen? In Form eines Wachstumsschubs? Zahnungsbedingt? Oder ist bei euch auch oft der Vollmond starker Einflussnehmer auf das Verhalten eurer Kinder? Erzählt uns in den Kommentaren wie es euch geht/ergangen ist und was ihr in solchen Situationen macht?

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