Quarantäne 2.0 – es war ne geile Zeit!

Quarantäne 2.0 – es war ne geile Zeit!

Quarantäne 2.0  – hallo meinen lieben Leser und Follower, danke dass ihr so geduldig auf meinen nächsten Post gewartet habt. Tatsächlich war in den letzten 2 Wochen einiges los hier. und obwohl es wirklich unschön begann, kann ich heute sagen: es war ne geile Zeit! Ich möchte euch heute nun davon ausführlich berichten. 

Die erste Quarantäne

Dies blieb lediglich unserer ersten „vergönnt“ (Blogbeitrag hier). Gut, ich meine ich hab natürlich zeitweise die Quarantäne mit ihr erlebt, da ich bei ihr zu Hause bleiben musste, doch war es völlig in Ordnung und dadurch dass ich ja immer mal wieder rausgehen, einkaufen oder die Kleine aus der Kita abholen gehen konnte.

Quarantäne 2.0 – die kurze Zusammenfassung

Sonntag, 18.04.: uns erreicht die Nachricht, dass eine unserer wenigen Kontakte, die wir noch haben, könnte sich bei einer positiv getesteten Person angesteckt haben, mit derer wir am Sonntag zusammen waren.

Montag, 19.04.: meine älteste Tochter wacht um 4Uhr morgens auf – sie hat Fieber, erbricht sich und hustet wie verrückt. Kann das tatsächlich sein, dass sie jetzt schon Symptome aufweist? Was mach ich denn nun?

Dienstag, 20.04.: Meiner Tochter geht es gut; unser Kontakt wurde jedoch positiv getestet. Nun heißt es auf das PCR-Ergebnis warten. Vorsorglich einen Abstrich bei mir und meiner Tochter gemacht (negativ) sowie ein Arzttermin für beide am nächsten Tag.

Mittwoch, 21.04.: auch der Schnelltest des Kinderarztes bestätigt mir, dass beide Mädels negativ sind. Auf das PCR-Ergebnis unseres Kontaktes warten wir noch.

Donnerstag, 22.04.: Der Test unseres Kontaktes ist positiv! Die Familie gilt nun offiziell in Quarantäne, wobei wir auf den Anruf und genauere Anweisungen des Gesundheitsamts warten. Die Familie – auch die älteste Tochter sind völlig symptomfrei.

Freitag, 23.04.: Die Familie hat sich entschieden sich selbst in Quarantäne zu setzen. Unser positiv getesteter Kontakt ist, abgesehen von Hals- und Gliederschmerzen, wohlauf. Wir warten noch immer auf den Anruf des Gesundheitsamtes (Liste des Kontakts ging erst heute an sie raus).

So viel zu der Woche im Schnelldurchlauf. Danach konnte ich die komplette Thematik loslassen, denn was ich ab Donnerstag an Erkenntnissen wahrnehmen, Ängste loslassen und WACHSEN durfte, hätte ich nicht für möglich gehalten. Doch diese Zeit, war ein wunderbares Geschenk für uns. Doch ich fange mal von vorne an.

Quarantäne 2.0 – ich glaubte Symptome zu entwickeln

Zu dieser Zeit hänge ich gerade voll in dieser Endlosschleife „was, wenn…, …dann muss ich, …was werden sie sagen…“. Ich malte mir aus, wie ich in der Kita sagen müsste, dass die Jüngste Corona hat und die Kita daraufhin geschlossen werden müsse. Wie es sein würde, im Geschäft diese Bombe platzen zu lassen. Die Gesichter und Blicke der Eltern des Kindergartens, denn in deren Augen können wir ja nur verantwortungslos gehandelt haben – wie sonst hätten wir uns anstecken können?

Mir wurde klar, dass ich mit diesen Gedanken mir nur noch mehr DIESE Realität kreieren würde, doch ich konnte auch nicht loslassen. Wie ginge das denn? Ich hatte keine Ahnung. Schließlich schlief ich mit diesen Sorgen und Ängsten ein. Und wie sollte es auch anders sein:  am nächsten Morgen hatten sich dieses Gefühl, Symptome zu haben, verstärkt. Jedes Niesen deutete ich als „jetzt geht’s los“. Selbst wenn sich eines der Kinder verschluckte, räusperten oder hustete, fragte ich nach, ob ihnen was weh tun würde. 

STOPP – alles in meinem Leben ist eine Entscheidung

Am Freitagabend viel dann der Groschen. Ich beschloss damit aufzuhören. ALLES in meinen Leben war (M)EINE Entscheidung! Da, wo ich den Fokus hinlege und meine Gedanken drum kreisen, ist das, wovon ich mehr bekomme. Ich fing also an, die schönen und positiven Dinge WARHZUNEHMEN und dankbar dafür zu sein:

  • die Zeit für die Familie – keine Termine, keine Arbeit, kein Zeitdruck
  • endlich mal die Zeit für den Frühjahrsputz (die Fenster waren schon an Tag 1 geputzt)
  • ruhig und entspannt in den Tag zu starten – ohne Plan und Hektik oder irgendwelcher Routinen
  • kochen und backen nach Lust und Laune (tu das mal, ohne einkaufen zu können)

Am Abend zuvor hatten wir entschieden „Urlaub zu Hause“ zu machen, eine kulinarische Weltreise, die am Donnerstag mit Spaghetti Bolognese und einer Doku zu Italien begann. Dies war nicht nur für uns spannend und aufregend und schön. Auch die Kinder genossen dies und überlegten jeden Tag, wo sie hinreißen wollten oder wir entschieden anhand des Kühlschranks.

So leicht kann es tatsächlich sein

Das wir nach wir vor in Quarantäne 2.0 waren, ließ sich nicht leugnen, aber wir konnten das Beste aus der Situation machen. Und das völlig unabhängig davon, ob wir nun positiv oder negativ getestet werden würden. Und mit dieser Einstellung wachte ich am Samstag morgen auf und fühlte mich so fit wie die letzten Tage nicht. 

Ja selbst die Kinder waren „auf einmal“ genauso entspannt (nicht, dass sie irgendwie stressig gewesen wären). Dank unserer Weltreise-Idee war es für sie kein großes Übel, aber man merkte schon, dass es ein Affekt auf sie hatte, solange ICH in Sorge und im Mangel und in der Angst gefangen war. – An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass mein Mann KEINE Sekunde daran einen Zweifel hatte. Er war die ganze Zeit schon die Ruhe in Person. Mein Lehrmeister in dieser Woche – ganz klar. –

Quarantäne 2.0: Und so nahm die Woche ihren Lauf

Wir haben heute Freitag – noch 2 Tage und unsere Quarantäne 2.0 findet bereits ihr Ende. Die letzten 2 Tage waren wir in der Schweiz (es gab Raclette); wir waren aber auch schon in Brasilien (wusstet ihr dass der Spießbraten ursprünglich von dort kommt?), natürlich einen Tag in Deutschland und morgen geht es in die USA (mit Club Sandwich und Pommes).

Aber nicht nur dies ließ unsere Woche so durchweg harmonisch verlaufen. Wir hatten so viel Spaß, da das Wetter mitgemacht und wir so zumindest in den Hof ein bisschen gehen und spielen konnten. Endlich mal ZEIT für die Familie – im Bällebad mit Schatzsuche, einem vorgezogenen Muttertagsgeschenk für mich usw. Und dennoch gab es genug Zeit für jeden – ich konnte für meine Hochzeitsagentur einiges tun, die Wohnung wurde auf Vordermann gebracht, wir haben Muttertagsgeschenke und Geschenke zur Geburt gebastelt, und und und…

Der schönste Moment war jedoch am Mittwoch als wir zusammen zum Mittagessen saßen und es Raclette gab. Unsere 5jährige Tochter nahm ihr Glas in die Hand und sagte: „Prost Mama und Papa – auf unseren wunderschönen Quarantäne-Urlaub! Es macht mir so viel Spaß und könnte gerne noch etwas so weitergehen!“. Ja, wir hatten eine richtig geile Zeit. Ganz viel Quality Time für uns.

Und da wusste ich, wir hatten alles richtig gemacht. Einfach nur SEIN, in den Tag hinein leben… und soll ich was sagen: obwohl ich nicht viel gearbeitet habe, habe ich einige Exemplare meiner Ebooks „Meine Perle“ und „Höher, weiter, größer“ (Affirmationen zu Coachings mit Sonja Kohlenberger) verkauft, Kinderkleider ausgemistet und verkauft Nicht ein einziges Mal begleitete uns die Angst – noch nicht mal, als wir das Testergebnis am Montag abwarteten. Ich war in so einem tiefen Vertrauen. Nichts konnte dies erschüttern. Und es hat sich bewahrheitet.

Meine Gedanken kreieren eben doch meine Realität!

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Alles Liebe und einen schönen Start ins Wochenende morgen,

eure Daniela

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