Wenn das Abstillen zu einer Challenge wird

Wenn das Abstillen zu einer Challenge wird

Was, wenn das Abstillen zu einer Challenge wird? Wir begegnen im Leben vielen Challenges. Aber was macht ihr oder habt ihr gemacht beim Thema Abstillen? Ihr fragt euch jetzt: was meint sie damit? Folgendes – mein Wunsch ist es in nächster Zeit abzustillen und zwar KOMPLETT.

Das hat zum einen den Grund, dass meine Tochter mittlerweile 6 Zähne hat und beim Einschlafen sich so blöd an meiner Brust festsaugt, dass das Lösen von der Brust zu einer qual- und schmerzvollen Challenge wird. Es kam sogar schon vor, dass ich sie davon reißen musste, was zur Ursache hatte, dass ich ein regelrechtes „Loch“ am Brustwarzenvorhof hatte, dass auch leicht blutete.

Zum anderen weiß ich, dass sie bereit zu essen ist, schließlich nimmt sie nun schon fast seit 1,5 Wochen die Brust tagsüber eigentlich gar nicht mehr. Es sei denn mein Wille lässt sich vom Kopf leiten, damit sie vielleicht länger oder besser ihren Tagesschlaf machen würde…oder weil sie in der Nacht nicht wirklich getrunken hatte…oder oder oder…ihr seht, manchmal nimmt der Kopf die Überhand.

Wie die Challenge begann…

Seit nun mehr 2 Nächten versuche ich es zumindest, dass sie mir nicht mehr an der Brust einschläft, um a) die Schmerzen zu vermeiden und b) ihr zu zeigen, dass es sich auch gut ohne Brust einschlafen lässt. Unsere größte Herausforderung ist hier, dass sie keinen Schnuller nimmt – oder auch kein Kuscheltier, was die Prozedur des Einschlafen sehr schwer macht.

Gestern hatte ich diese Aufgabe einfach mal meinen Mann übertragen, da ich nicht zu Hause war. Dieser hatte das auch super hinbekommen, wenngleich die Kleine 10min weinte. Ich finde dies jedoch noch in einem zumutbaren Maße. Sie schlief dann auch tatsächlich bis 23.15Uhr.

Ich stillte sie dann – an beiden Brüsten, insgesamt 35min. Im Normalfall wäre sie mir dabei immer eingeschlafen, doch seit 2 Nächten versuche ich sie ja immer vorher noch „abzustöpseln“. Dies hatte an beiden Nächten zur Folge, dass sie über eine Stunde brauchte und nicht einschlafen wollte – PING, wie ausgewechselt und wieder topfit.

…und wie die Challenge unsere Nächte zu Tagen werden ließ

Zuerst wollte sie spielen, toben und quatschen, aber nach spätestens 45min schlug die Stimmung um. Und dann ging es erst richtig los. Leah weinte und schrie und sie zu beruhigen war schier nicht möglich. Ich gab ihr zwischendurch immer etwas Wasser, denn bei dieser Hitze und bei dem Gebrüll bekommt man ja bestimmt wieder Durst. Aber in Schlaf fand sie deswegen trotzdem nicht. Interessanterweise „suchte“ sie in diesen Phasen nie meine Brust. So als ob sie schon gar nicht mehr wüsste, warum sie überhaupt angefangen hatte zu weinen.

weitere Ursachen / Gründe für schreiende Babys

Man sagt ja, dass Babys am Abend ihren Tag „Revue passieren“ lassen und je nach dem, was sie erlebt haben, diese Eindrücke verarbeiten. Dies können Menschenmassen (vor allem ihnen noch unbekannte Menschen), Gerüche und Stimmen sein. Aber es gibt auch viele weitere Gründe, die dabei infrage kommen:

  • Hunger- oder Durstgefühl
  • Schmerzen (z.B. durchs Zahnen, Koliken, Verstopfungen…)
  • Entwicklungsschübe (Sitzen, stehen, laufen lernen etc.)
  • innere Unruhe (Kinder spüren Unklarheiten, Empfindungen der Eltern, wenn sie gerade mit sich hagern)
  • einschneidende Veränderungen in ihrem Leben (Abstillen, Umzug, Trennung der Eltern usw.)

Ein Baby hat nur diese EINE Kommunikationsmöglichkeit – weinen bzw. schreien. Es ist unsere Aufgabe als Mutter oder als Eltern zu lernen, was unsere Kinder uns womöglich gerade versuchen mitzuteilen.

Aber keine Sorge: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen…

Fühl dich nun nicht unter Druck gesetzt, dass du wissen MUSST, wie dein Kind tickt. Um Gottes Willen – ich kann auch nur ERAHNEN, was es gerade ist. Ich erkenne zwar mittlerweile am Weinen, ob es sich dabei um Hunger handelt, aber bei allem anderen kann ich auch nur mutmaßen.

Gut, beim gestrigen Weinen, war es tatsächlich der Zahnungsschmerz würde ich sagen, aber der Rest kann ich mir nur denken. Und ich vermute, dass bei Leah gerade einiges zusammen kommt: Zahnen, Mama will Abstillen, seit 2 Wochen sitzt sie, vor 2 Tagen hat sie angefangen sich im Laufstall aufzustellen und zu stehen, es ist heiß (auch nachts) und wie gesagt ein Schnuller oder Kuscheltier nimmt sie leider auch nicht…

Habt ihr mir Einschlaf-Tipps gerade beim Abstillen?

Da ich gerade echt am Experimentieren bin und nun sogar schon überlege, ihr abends Pre-Milch im Becher zu geben, in der Hoffnung, dass sie besser schläft und zumindest nicht aus Hunger aufwacht, wäre ich euch dankbar, wenn ihr mir von euren Erfahrungen berichten würdet. Wie hast DU es geschafft: das Abstillen? Welchen Ersatz hat dein Kind genommen / gebraucht, nachdem die Brust „verebbt“ war? Hinterlasst mir also gerne ein Kommentar, ein Post auf Facebook. Wenn ihr mir persönlich antworten möchtet, schreibt mir eine PN über Messenger oder eine Email über das Kontaktformular (s. hier).

Und wenn du weiterhin über mich auf dem Laufenden bleiben möchtest, würde ich mich freuen, wenn du dich für meinen Newsletter anmeldest (klicke hier)! Und wenn euch meine Seite gefällt, würde ich mich freuen, wenn ihr mich fleißig teilt und liked.

Bis dahin alles Liebe euch!

Eure Daniela

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