Wie will ICH es haben? – Die Tücken der Eingewöhnung

Wie will ICH es haben? – Die Tücken der Eingewöhnung

Nach letzter Woche erfolgt nun der zweite Teil zu diesem Thema. Die Tücken der Eingewöhnung, Teil 2! Was „Wie will ICH es haben?“ damit zu tun hat, erfährst du im Laufe des Textes. Mir war auf jeden Fall ziemlich gleich klar, dass ich euch diese Woche ein weiteres Update dazu schreiben möchte, denn es ist einfach magisch, wie sich die Situation in Kürze einfach KOMPLETT drehen ließe. Aber jetzt mal von Anfang an!

Nachdem ich am Donnerstag meinen Beitrag geteilt habe, schrieb ich mit einer Freundin und natürlich fiel das Thema „Eingewöhnung“. Ich klagte ihr also mein Leid, doch meine Freundin ist nicht so eine Freundin, die mich dann bedauert und „darauf einsteigt“. Nein, sie schrieb mir: „Liebes, glaubst du WIRKLICH, dass du es nicht ändern KANNST? Du musst NIX TUN, um es zu verändern. Aber solange du GLAUBST, dass du es nicht ändern kannst, wird es auch so sein! Frag dich doch einfach mal: WIE WILL ICH ES HABEN?“ Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen…

Ich hatte vor lauter Fokus darauf, die Erwartungen loszulassen, neue (unbewusst) zu kreieren und dann wieder in dieser neuen Erwartung „hängen zu bleiben“, völlig vergessen das es eben DIESES oben genannte Tool noch gibt, das so viel machtvoller ist! Denn der Glaube versetzt nicht nur Berge…nein, der Glaube formt Gedanken, die wiederum meine Realität kreiert (könnt ihr auch in hier nochmal nachlesen)!

Also entschied ich mich vor dem Schlafen gehen (das sind meine ruhigsten Momente des Tages), mich genau diesem Tool zu bedienen. Als ich also im Bett lag, beschloss ich mit meiner Achtsamkeitsübung anzufangen, um den Kopf etwas freizubekommen. Denn diese Achtsamkeitsübung ist mittlerweile fester Bestandteil meines Zu-Bett-Geh-Rituals geworden! Und hilft mir immer wieder in die Ruhe zu kommen, um dann schneller einzuschlafen (was diesmal aber nicht passieren sollte)…

Eine Achtsamkeitsübung, um mich immer und überall zu erden

Ich lag also in meinem Bett, machte es mir bequem und schloss meine Augen. Ich atmete ein paarmal tief ein und wieder aus! Einatmen – Positives annehmen! Ausatmen – Negatives loslassen! Das mache ich für gewöhnlich so 5-10x, so lange bis ich das Gefühl habe geerdet und gedankenfrei zu sein! 

Ich war nun also völlig entspannt, hatte sämtliche anderen Gedanken losgelassen und genoss für einen Moment den Zustand…diese Stille… und lauschte meinem Atem. Dann stellte ich mir die Frage:

Wie will ICH es haben? – was ist meine Vision für die Eingewöhnung

Teil 1 – der Abschied

Ich dachte mich also in die Situation und fing an… und ich spürte sofort wie ich gewillt war, sofort in ihre Trauer einzusteigen… STOP… Wie will ICH es haben? Was ist meine ideale Vorstellung einer Eingewöhnung? Ich ließ sie also nun in ihrer Trauer und ihrem Schmerz – es ist IHRES und das darf ich bei ihr lassen. Es ANZUNEHMEN, ohne mit ihr in diesen Sumpf zu verfallen, war nun mein Weg. Ich erklärte ihr, dass ich sie wieder abholen würde und wenn ich es mal nicht täte, dann wären der Papa oder die Omas zur Stelle. Ich fühlte eine tiefe Vertrautheit, Freude keimte auf und wurde unterstützt von Gelassenheit und Zuversicht, das alles gut ist wie es KOMMT! 

Und genau in diesem Moment, war meine Kleine nicht mehr traurig. Ich stellte mir vor, wie ich sie noch einmal drückte ihr einen Kuss und sie anschließend der Erzieherin übergab. Ich malte mir aus wie sie mir vom Arm der Erzieherin aus zulächelte, mir winkte und sagt: „Tschiiiss Mama, wab dich lieeeb! Bis sbeter!“ Ein Lächeln zauberte sich dabei in mein Gesicht und mein Herz wurde nur so von Liebe überflutet. 

Teil 2 – die Zeit in der Kita 

Wenn ich sie dann verabschiedete habe und weg bin, stelle ich mir vor, wie sie losgelöst mit den anderen Kindern spielt und frei durch die Räumlichkeiten herumläuft. Sie weiß um die Tatsache, dass die Erzieherin immer für sie da ist, „ihr Anker“ sozusagen, wenn ich nicht da bin; auf den sie immer wieder zugehen kann, wenn was ist. 

Sie singt, tanzt und lacht im Zuge des Morgenkreises und beim Frühstück/Mittagessen genießt sie es, mit vielen anderen Kindern zusammenzusitzen! Wenn sie dann raus gehen und spielen, tobt sie sich aus, plantscht im Sommer im Wasser; im Winter baut sie Schneemänner. Zum Schlafen nimmt sie ihren geliebten Snoozy, kuschelt sich an ihn und schläft völlig erschöpft und schnell ein (zu Hause schläft sie immer schon gegen 11Uhr, sodass nach dem Mittagessen für sie schon seeeehr lange ist).

Um 14 Uhr holen wir sie dann wieder ab – entweder ich, mein Mann oder eine der Omas. Sie strahlt über sämtliche Backen und zieht sich an und verabschiedet sich freudig bei der Erzieherin. Sie winkt ihr zu und sagt: „Tschieees, bis morge!“

Das Gefühl NACH „Wie will ICH es haben?“

Ich fühle mich super stark, gelöst und freudig. Die Welt strahlt auf einmal so viel mehr – sie strahlt mit mir um die Wette.  Ich spüre wie kraftvoll diese Vorstellung ist und mich glücklich und ganz wichtig OPTIMISTISCH stimmt! Ja, ich spüre, dass diese Gedanken kraftvoll und stark genug sind, um meine Realität zu ändern! Und das ohne das ich mein Kind verändere…die Kraft der Gedanken eben!

Schließlich schlafe ich mit dieser Vorstellung ein! Ich träume zwar nicht in dieser Nacht, aber am nächsten Morgen merke ich, wie diese Vorstellung immer noch in mir arbeitet – aber noch viel wichtiger: der Optimismus und die Zuversicht, ja das VERTRAUEN, dass alles jetzt gut wird und genauso verläuft wie ICH es haben will, ist noch immer da!

Wie lief die Eingewöhnung seither?

Am Freitag, der nächste Morgen sozusagen, brachte mein Mann sie in die Kita. Es lief völlig problemlos. Sie verabschiedete sich von ihrem Papa und weinte nicht einmal (!!) in der ganzen Zeit. Um 10.30Uhr holte er sie dann dennoch ab, bevor „die Stimmung“ kippen könnte. 

Montag…

ich brachte sie in die Kita: ein heulendes Kind! Es begann zu Hause und ging bis in die Kita! Ich fragte mich unweigerlich: liegt es vielleicht an mir…so wollte ich es doch nicht haben! Ich gehe also in meine Wunsch-Vorstellung und SPÜRE sofort die Kraft der Gedanken. Ich erkläre ihr also genau, dass ich sie wieder abhole und wenn nicht ich, dann der Papa oder eine der Omas. Dann drückte ich sie (noch immer weinend) der Erzieherin in die Hand. Ich sage ihr, dass ich sie liebhabe, aber arbeiten gehen muss und gehe. Ich steige NICHT mit ins Drama! Alles ist gut. Ich bin noch nicht mal beim Fahrrad angekommen (nur 20m vom Eingang entfernt) und ich höre nichts mehr! Sie hat sich schon beruhigt. Ein kurzer Anruf der Kita bestätigt mir dies! Und dann höre ich NICHTS mehr – bis ich sie um 11Uhr abhole!

Dienstag…

Wir schreiben Dienstag – sie motzt noch etwas, dass sie nicht gehen will, aber sie weint nicht. Ich erkläre ihr auch heute, dass ich sie wieder abholen würde und wenn ich es mal nicht täte, dann wäre der Papa oder die Omas zur Stelle. Aber ich muss nun mal arbeiten gehen. Bis wir am Eingang der Kita sind, ist alles gut. Auch beim Verabschieden – sie weint nicht. Sie schaut mich einfach nur an und lässt es geschehen… sie strahlt zwar nicht wie in meiner Vorstellung sagt auch nichts, aber besser als nichts. Doch auch dieses Mal hörte ich NICHTS – und holte sie wie vereinbart um 11Uhr ab!

Wie will ICH es haben? – einfach magisch

Selbst für mich immer noch unbegreiflich, dass es so EINFACH sein kann. Dieses Tool ist magisch und macht es uns zudem LEICHT die Realität zu verändern. Das einzige, was man tun MUSS: daran GLAUBEN! Denn wie schon früher gesagt: der Glaube versetzt Berge. Und der Glaube formt unsere Gedanken und die unsere Realität! Mag sein, dass es dir schwer fällt dies zu glauben, aber ich fordere dich hiermit auf: Probiere es einfach aus! Du kannst es für ALLES und jede Situation in deinem Leben anwenden! Um es von vorneherein zu festigen, schreib es dir bis ins Detail auf – Wie will ICH es haben? Spüre hinein, wie sich „deine Wunschvorstellung“ anfühlt und dann lass los und GLAUBE…oder VERTRAUE. Wie auch immer.

Ich werde dieses Tool weiterhin einsetzen (wenn ich es nicht gerade wieder für einen Moment vergesse). Und ich werde dich natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten. Wenn du also keinen Beitrag zu diesem Thema verpassen willst, dann melde dich JETZT noch für meinen Newsletter an, folge mir auf Instagram, like meine Facebook-Seite „Mamafreuden“ oder trete meiner Gruppe „Mamafreuden – mit dem Herzen geht es leichter“ bei!

Ich schreibe so gerne über meinen Mama-Alltag, es ist mein mein Online-Tagebuch mit den Boni einiger Leser. Achja…by the way…auch wenn ich das hauptsächlich für MICH tue (sorry für mein Egoismus…halt nein…not sorry), freue ich mich IMMER über Kommentare auf jedwedem Kanal!

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4 Gedanken zu „Wie will ICH es haben? – Die Tücken der Eingewöhnung

  1. Ach Dani, das ist SOOOO wunderschön 💖💖💖 Die Tränen liefen mir beim Lesen in Strömen und ich freu mich so sehr, dass deine 2 Mäuse so eine wundervolle geniale „Hexen“ Mama haben 😍 Du bist GROSSARTIG und dein Talent zum Schreiben ist einfach unglaublich ✨

    1. Danke für deine lieben Worte! Ich freue mich sehr, wenn mein „Gefühlszustand“ auch euch erreicht. Einfach echt. Einfach ICH! Danke, danke, danke!

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