Leben mit Kindern – der 3. Geburtstag meiner Jüngsten

Leben mit Kindern – der 3. Geburtstag meiner Jüngsten

Leben mit Kindern – der 3. Geburtstag. Mehr als 4 Wochen ist es her, seit ich einen Beitrag gepostet habe. Heute möchte ich euch vom Geburtstag meiner Jüngsten Tochter Mitte November berichten. In meinem letzten Beitrag (s. hier), habe ich schon erzählt, dass sie bereits im Oktober in den Kindergarten gehen durfte und unser Start etwas holprig war. Mittlerweile ist sie voll integriert im Kindergarten.

Sie hat ihre eigenen Freunde gefunden und weiß sich größtenteils fernab ihrer Schwester innerhalb der Gruppe zu bewegen. Außerdem darf ich sie seit 2 Wochen nicht mehr mit in die Gruppe begleiten, was die ersten Tage für sie sehr herausfordernd war – teilweise, weil sie ihre Komfortzone sprengen musste. 

Aber größtenteils, weil es ein Stück Selbstständigkeit abverlangt, weil Mama nun nicht mehr da ist, um ihr beim Aus- bzw. Umziehen zu helfen. 😉 Meine Jüngste hat nämlich ihren ganz eigenen Dickschädel und weiß Mama (leider) um ihren Finger zu wickeln, damit das Nesthäkchen die „nötige“ Unterstützung erhält. Und damit sind wir auch schon beim Thema:

Der 3. Geburtstag – was hat sich seither verändert

Klingt total doof und „eigentlich“ mache ich diverse Fortschritte oder (ich nenne es mal Ansprüche) nicht von einem Alter abhängig. In ihrem Fall weiß ich jedoch, dass sie es seeeehr gerne auskostet, das „Baby“ in der Familie zu sein. Wenn ich sie um etwas bitte, folgen Sätze wie:

  • „Aber das kann ich noch nicht!“
  • „Mama ich weiß nicht wie das geht!“
  • „Ich will aber, dass du es mit mir zusammen machst!“

Sie dennoch zu unterstützen ohne sie zu ÜBERfordern ist dabei gar nicht so einfach. Und ja, um es in den Worten meiner Schwester zu sagen, manchmal bin ich eben doch noch ein bisschen „Glucke“ und möchte mein jüngstes und letztes Kind etwas verhätscheln. Mit dem 3. Geburtstag versuche ich genau dieses Verhalten abzulegen und mich dem Vertrauen ihr gegenüber öffnen, dass sie alles schaffen kann, solange sie nur will.

Leben mit Kindern – der 3. Geburtstag: ein intuitiver Prozess

Wir haben „gute“ Tage, da kann ich nur selbst immer wieder staunen wie „groß“ sie geworden ist und sich wie eine Große verhält. Sie will alleine in ihrem Zimmer einschlafen (Team #familienbett), sie schnappt sich ihre Freundin und geht eben mal mit ihr aufs Zimmer, um alleine zu spielen…sie weiß genau, was sie will und was nicht und weiß sich zu verständigen und dies zu kommunizieren.

Und dann gibt es die Tage, eher Momente, wo sie signalisiert, dass sie nicht mehr kann. Oft ist es gegen Abend, wenn sie müde und erschöpft ist von dem langen Tag (Stichwort: Mittagsschlafverweigerer). Dann kann man es ihr wahrlich kaum recht machen und wenn, dann ist alles mit so viel Knatsch und Streit und Tränen verbunden.

Doch alles kann kein Muss. Eine Devise, die ich auch für mich, mehr als nur lebe. Alle Gefühle dürfen sein – alle Ängste, Sorgen und Tränen. Es sind keine negativen/ schlechten Gefühle. Es sind Gefühle, die unser Sein ausmachen und die da sein dürfen. Diese Erkenntnis macht es in unserer Beziehung einfach“er“, da keiner für sein Verhalten verurteilt wird.

Meine Erkenntnis während ich schreibe: ihre Entwicklung hat nichts mit ihrem Geburtstag oder meinen „Ansprüchen“ zu tun

Viel mehr ist es das Loslassen, dass von allen beiden Seiten geübt werden darf und ja, in unserem Fall auch der positive Einfluss einer lieben Erzieherin, die die gleichen Vorstellungen zur Beziehung zu ihren Schützlingen hat, wie ich zu meinen Kindern. Es hat also nichts, mit ihrem Geburtstag zu tun, wie alt sie geworden ist und ob ich dies als „Stichtag“ für neue Verhaltensweisen sind. Es hat sich eben nur mal wieder gezeigt, wie sich die Entwicklungsschübe doch auch an dem Alter und dem Älter-werden der Kinder richtet.

Komischer Geburtstagsbericht? Ja, I know!

Und doch war nichts davon geplant – kein einziger Satz davon, die Erkenntnis daraus oder wie die Absätze sich nun während des Schreibens geformt haben. Leben mit Kindern – der 3. Geburtstag eben (und noch so viel mehr)- so unvorhersehbar wie jeder Moment mit ihnen ist, so waren es auch meine Worte. Denn ursprünglich wollte ich euch erzählen, wie wir Geburtstag gefeiert haben:

  • in kleinen Gruppen und Etappen (Danke Corona!) und dafür ein ganzes Wochenende lang
  • mit vielen Geschenken, gutem (und zu vielem) Essen und geselligen Stunden, die zu schnell verstrichen
  • einem glücklichen Kind, dass vor lauter Geschenke & Feiern, Tage gebraucht hat, um zu realisieren, dass nicht jeden Tag Gäste kommen, die ihr Geschenke bringen
  • einer anschließenden Grippe, die beide Kinder zu Hause lies und den Geburtstag im Kindergarten vertagte
  • usw.

Wenn ich genau darüber nachdenken würde, würden mir bestimmt noch viele Punkte einfallen, aber mal ehrlich – ich würde euch damit auch langweilen! Und ich weiß auch nicht, ob das Geschriebene für euch einen Sinn ergibt. Für mich jedenfalls schon und ich hoffe, dass der ein oder andere sich dennoch damit identifizieren, Kraft/ Hoffnung aus diesem Text schöpfen oder eine Erkenntnis für sich da rausziehen kann.

Wie auch immer – ich würde mich in jedem Fall über Kommentare – hier, auf Facebook oder Instagram, freuen. Teilt mir eure Gedanken und Impulsen mit, die euch bei diesem Text gekommen sind. Ich freue mich immer über Feedback. Und wenn du keinen meiner weiteren Beiträge verpassen möchtest, melde dich noch schnell beim Newsletter an und bleib immer auf dem Laufenden.

Achja und wer es noch nicht weiß: es gibt auch eine FB-Gruppe „Mamafreuden mit dem Herzen geht es leichter“. In der biete ich anderen Mamas den Austausch und schreibe über Erkenntnisse und Impulse und natürlich auch mein Leben mit Kindern. 😉

Alles Liebe, eure Daniela

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