Backen, basteln & schlechte Laune

Backen, basteln & schlechte Laune

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Backen, basteln & schlechte Laune: gestern war ein Tag, der emotionaler nicht hätte sein können. Warum werdet ihr noch im Laufe des Artikels erfahren. Ich möchte aber erst mal von Anfang an beginnen. Und das heißt, dass ich euch eigentlich einen Beitrag online stellen wollte, in dem ich euch berichte, dass ich mit meiner Großen für den Geburtstag von Papa (heute) gebacken hatte.

Also von vorne: ich hatte mich tierisch darauf gefreut mit ihr zu Backen. Ich hatte auch die Hoffnung, dass ich sie ein bisschen dafür begeistern könnte. Hierfür hatte ich mir vor langer Zeit mal die „kinderleichte Becherküche“ (eine größere Auswahl hierzu findest du hier) bestellt gehabt, welche im übrigen nebenbei erwähnt den Ursprung aus unserem Ort hat. Was das jetzt heißt? Das heißt die Erfinder leben in meinem Ort und haben auch anfänglich von hier mit dem Verkauf angefangen, bevor sie sich einen Namen mit der Sendung „die Höhle des Löwens“ einen Namen gemacht und überregional mit dem Verkauf begonnen haben.

Backen ist nicht jedermanns Freude

Jetzt bin ich aber völlig abgeschweift. Ich hatte also mit der Großen angefangen, die Muffin zu backen. Sie hat vollkommen Spaß dabei und probierte sogar vom Teig – und konnte dann auch nicht mehr die Finger davonlassen. Bei den letzten Malen, wo wir gebacken haben, fand sie das immer noch sehr eklig. Als es dann daran ging, den Teig in die Muffinförmchen zu gießen, die sie vorher in die Muffinform gelegt hatte, wollte sie nicht mehr. Ich solle es machen. Das hat mich dann schon echt gefuchst, hatte ich uns doch so vielen Spaß ausgemalt. Soweit so gut, dann hab ich dies eben selbst gemacht.

backen muffins mit selbst gemachten Cupcake Tepper

Basteln – nein danke, zu ungeduldig! Dann doch lieber backen bzw. Teig schlecken

Dann bat ich sie unsere Muffins Fähnchen, die ich zuvor gedruckt und mit meiner Plottermaschine geschnitten hatte, auf die Zahnstocher zu kleben. Aber nach 2 Versuchen war ich auch das zu blöd. Es war ihr zu klebrig und wenn sie etwas nicht gleich hinbekommt, dann resigniert sie unweigerlich (von wem sie das wohl hat…?). Das hat mich dann zunehmend mehr gefrustet. Dies sagte ich ihr auch, dass ich jetzt einfach etwas enttäuscht und traurig bin, dass ich jetzt alles alleine machen müsse, obwohl ich mich so gefreut hatte, mit ihr dies zu tun. Wir haben dann kurz darüber geredet, uns etwas angezickt und dann war auch gut. Wenn ich etwas begriffen habe, dann das, dass ich meinem Kind auch meine Gefühle mitteilen darf und so kommt es vielleicht kurz zu einer Diskussion oder einem Gefühlsausbruch beider Seiten, aber es bleibt kein Platz für aufgestaute Gefühle und somit vermeiden wir natürlich auch, das „Fass zum Überlaufen“.

In der Zwischenzeit hatte die Kleine auch keine Lust mehr im Laufstall zu spielen und den anderen Kuchen, einen Pflaumen-Streuselkuchen, hatte ich auch noch nicht fertig gebacken. Es blieb also wirklich GAR KEINE Zeit, sie jetzt aus dem Laufstall zu nehmen und zu tragen. Kurzerhand hatte ich es mir leicht gemacht und meine Nachbarn gefragt, ob sie auf die beiden schauen und im Hof mit ihnen spielen würden, was sie dann auch gerne tat. Vor einiger Zeit wäre aber auch das nicht möglich gewesen – um Hilfe zu bitten. Das macht doch DIE perfekte Mutter nicht! Aber diesen Anspruch an mich zu stellen…das versuche ich abzuschwören.

backen eat me Kuchen

Die Laune kippt und wird schlechter – Gott bin ich froh, wenn ich mit Backen fertig bin

Was meine Laune auch nicht besser machte: ich stand den ganzen Nachmittag in der Küche, meine Kinder hatten nur bedingt mitgemacht und mitgeholfen, ich hatte kaum Zeit mit ihnen verbracht (ja, das ist eine Ansicht, die ich unbedingt loslassen darf) und mein Mann kam später nach Hause. Ich brachte dann abends die Große ins Bett. Wo ich dann aber auch mit einschlief und als mein Mann mich weckte, war es 21 Uhr und ich hatte einfach keine Muse mehr, zu schreiben. Ich war sooo müde. Und doch war an Schlafen nicht mehr zu denken. Denn ich steckte gerade in der Kuhscheiße. Ich war einfach so genervt. Den ganzen Tag stand ich in der Küche, wollte einen ruhigen Abend, in dem ich euch von meinem Tag erzähle und dann das…

Am meisten war ich jedoch auf mich selbst wütend. Wieder war ein Tag vergangen, an dem ich mich von dem, was die ANDEREN wollen, hab leiten lassen. Und da saß ich nun. Völlig gefrustet. Noch nicht mal richtig duschen war nicht drin. Katzenwäsche in der Badewanne mit der Großen. Das wars…

Kennt ihr auch solche Tage?

Wie geht ihr damit um? Und wie holt ihr euch eure „Auszeiten“ in den Alltag? Ich habe mir vorgenommen nun auch häufiger nach Hilfe zu fragen, damit ich auch hier immer wieder am Ball bleiben UND meinen Blog weiter vorantreiben kann. Daran darf ich auch jeden Fall noch dran arbeiten. Daran und auch daran, was mir mein Kind/mein Mann mit ihrem Verhalten aufzeigen wollen, denn sie spiegeln nur, was ich gerne machen würde, es mir aber nicht erlaube. Das Außen, mein Mann und meine Kinder kann ich nicht ändern – nur meine Einstellung. Und da darf ich weitergehen und hinsehen.

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GLG und euch einen schönen Dienstag abend,

eure Daniela

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In diesem Blogartikel erwähne ich eine persönliche Produktempfehlung. Ich wurde NICHT bezahlt für diese Art von Werbung. Da ich dieses kleine Helferlein, jedoch sehr zu schätzen weiß, möchte ich euch dies weiter empfehlen. Eine Auswahl dieser Artikel findet ihr in meinen Produktempfehlungen.

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