Fasnacht: ich bin dann mal (kurz) weg!

Fasnacht: ich bin dann mal (kurz) weg!

Mein heutiger Blogbeitrag erscheint schon am Mittwoch, denn wie ihr in einigen Posts schon herauslesen konntet (sofern ihr fleißiger Follower und Leser seid), bin ich ziemlich närrisch unterwegs. Und morgen beginnt die „Hauptsaison“ der Fasnacht.

Mit dem Startschuss am Schmutzige Dunschdig herrscht erstmal mehrere Tage, genau genommen 5 Tage (zumindest bei uns), Ausnahmezustand. Dieser „Ausnahmezustand“ bedeutet auch, dass Mama tagsüber ihren Mama-Pflichten nachkommt und zu den Umzügen ihre Kinder mitnimmt. Es bedeutet aber auch, dass mein Mann JEDEN Abend mit den Kindern alleine sein und sie ins Bett bringen wird. Das ist unsere Routine an Fasnacht.

Fasnacht & die kleinen Mama(aus)zeiten

Ich habe also jedes Wochenende eine kleine „Mamaauszeit“ an Fasnacht. Und das fast seit durchgängigen 8 Wochen. Das genieße ich sehr. Es wird aber oft auch vergessen, dass dies nicht so selbstverständlich ist. Ja, ich bin in einem Verein und habe auch ihm gewisse Verpflichtungen gegenüber, aber deswegen ist es nicht „klar“, dass ich einfach gehen darf, weil Fasnacht ist. Nein. Mein Mann ist hier derjenige, der es möglich macht – für ihn ganz selbstverständlich. Für mich eine Tatsache, die mehr Anerkennung verdienen sollte. Von mir bekommt er diese jedenfalls (auch wenn ich zugeben muss, dass ich ihm das nicht oft genug SAGE)! Aber das hole ich hiermit nach:

 …mein lieber Schatz, ich bin dir aus tiefstem Herzen dankbar dafür, dass du mir an Fasnacht so den Rücken (und den Sonntag morgen) frei hältst und ich diese Mama(aus)zeiten nehmen darf! 

Aber in unserer Beziehung geht es um so viel mehr als das. Es ist ein Geben und Nehmen! Und darum habe ich heute meine Termine abgesagt und ER darf einen freien Abend haben und ich bleibe bei den Kindern. Wie ich finde ist dies nur mehr als fair, wenn man bedenkt, dass ich dann an den nächsten beiden Abenden närrisch zur Fasnacht gehen darf.

Aufwiegen? Nein danke – geben UND nehmen!

An dieser Stelle könnten jetzt Gegenstimmen aufkommen und eine Hochrechnung starten wie viel Zeit ich mit den Kindern tagsüber verbringe. Und dann käme raus, dass es mehr als gerechtfertigt ist, dass ich „auch mal“ ausgehen darf. Stimmt. Dem stimme ich voll und ganz zu. ABER: ich bin gerne Mama und bin gerne mit meinen Kindern zu Hause. Hätte mein Mann diese Chance gehabt bei den Kindern zu bleiben und ich wäre arbeiten gegangen, wäre ich sehr traurig gewesen. Denn ich LIEBE diese Zeit mit meinen Kindern. 

Dankbar für das, was IST

Daher nehme ich es nun einfach an und bin DANKBAR…

  • für diesen wundervollen Mann, der mir diese „Frei“zeit sofort zugesteht und mir die Möglichkeit schenkte, dass ICH bei den Kindern zu Hause bleiben darf.
  • dass es ein friedvolles Geben und Nehmen bei uns ist und wir uns dadurch so toll ergänzen und uns Freiräume ermöglichen.
  • für mein Leben, in dem ich die Glückliche bin, weil ich unsere Kinder täglich versorgen und ihnen lehren darf, dass Leben so zu leben wie es ihnen gefällt.
  • dass ich so wundervolle Kinder habe, die mir jeden Tag aufs Neue zeigen, wie sehr sie mich, uns, lieben und sie die Zeit mit Papa auch alleine genießen und die Leidenschaft zur Fasnacht mit mir teilen.
  • für meinen tollen Verein, der wie meine eigene Familie für mich ist und der meine Kinder und Mann ebenfalls herzlich aufnimmt.
  • dass ich so tolle Freunde habe, die mit mir in diesem Verein sind und mich nicht „nur“ als Mama sehen, sondern auch den Menschen, der ICH bin. Ich darf mich schonungslos, offen und ehrlich ZEIGEN!

Fasnacht beginnt: over and out

Es bleibt mir also nur noch mich in meine „Pause“ aufgrund der Fasnacht zu verabschieden. Daher over and out von Mamafreuden – oder sollte ich sagen: ich bin dann mal „out of order“! 😉

Wir hören uns wieder nächste Woche, wenn es wieder heißt „BlogFreitag“.

Alles Liebe bis dahin, eure Daniela

PS: Ich würde mich über euer Feedback oder eure Nachrichten freuen, ob ihr Fasnacht kennt oder gar selbst feiert. Seid ihr in einem Verein? Oder umgeht ihr am liebsten diesem ganzen Trubel? Hinterlasst mir ein Kommentar dazu – hier, auf Facebook und/oder Instagram!

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